Profil.
Antworten auf Kundenfragen.

In der Vergangenheit wurden mir in Kundengesprächen Fragen zu meiner Identität und zu meinem Werdegang gestellt. Aus meinen Antworten erfahren Sie, weshalb das Leben mich zum Künstler gemacht hat.

Viele Fotografen nutzen den eigenen Namen für ihre Domain. Weshalb haben Sie sich für die Internetadresse "Excellent-Photography.de" entschieden?

Schon mit dem Domainnamen kann ich den Besuchern meiner Webseite eine wichtige Botschaft vermitteln. Es ist mir ein Anliegen die Aufmerksamkeit von meiner Person auf meine fotografische Arbeit zu lenken. So steht beispielsweise die blutrote Farbe des Schriftzuges Excellent-Photography.de symbolisch für mein Herzblut, welches ich stets in meine Arbeit einbringe.



Für welche Werte steht Excellent-Photography?

Excellent-Photography ist ein Synonym für mein ständiges Bestreben nach Perfektion und Erfolg. Es steht zugleich für technische Expertise und künstlerische Begabung, verbunden mit einem optimalen Kundenservice. Das von mir abgelieferte Produkt umfaßt also weitaus mehr als die Erstellung von Fotos.



Ihre Fotografie ist also exzellent?

Die Qualität meiner Fotos muss jeder für sich selbst beurteilen. Es wäre vermessen, mir ein solches Prädikat selbst ausstellen zu wollen. Wir Menschen sind nicht perfekt. Mein Ziel ist die exzellente Fotografie. Wie weit ich auf meinem Weg fortgeschritten bin, bemisst sich vielleicht an meinem Erfolg. Natürlich gefallen mir meine eigenen Fotos sehr.



Weshalb ist Erfolg für Sie ein zentrales Thema?

Es liegt in meinem Naturell, erfolgreich sein zu wollen. Erfolg ist für mich wichtig, weil ich meinen Beitrag zum Kunst- und Wirtschaftsstandort Deutschland leisten will. Es ist für mich kein Problem sehr hart und ausdauernd für den Erfolg zu arbeiten. Mehr noch: ich liebe den positiven Stress, wenn so viele Aufträge gleichzeitig eintreffen, dass ich zeitlich richtig stark ausgelastet bin. Wenn sich der Erfolg aber eingestellt hat, dann wünsche ich, dass sich mir neue Türen öffnen. Erfolg ist der Schlüssel für Vieles: über die Sicherung meiner eigenen Existenz hinaus möchte ich Erfolg haben, um eine Familie ernähren zu können, um Arbeitsplätze für feste oder freie Mitarbeiter (Assistenten, Make-Up-Artisten, Visagisten, Stylisten, Models etc.) zu schaffen, kurz: um mit meinen ausdrucksstarken Fotos Gutes in der Welt zu bewegen. In welchem Umfang sich diese Vorhaben werden realisieren lassen hängt auch davon ab, wie viele Türen mir von Mitmenschen eröffnet werden.



Sie sind promovierter Physiker. Weshalb ist das für Ihre Kunden von Vorteil?

Ein akademischer Werdegang (Vordiplom, Diplom, Diplomarbeit, Dissertation) steht dafür, dass ein Mensch seine selbst gesetzten Ziele in jahrelanger Arbeit gegen alle Schwierigkeiten konsequent verfolgt und seine Ziele auch erreicht hat. Akademiker haben Stehvermögen und Zuverlässigkeit bewiesen. Meine Kunden vertrauen mir, weil Sie wissen, dass ich "Himmel und Hölle" in Bewegung setze, um mir anvertraute Projekte erfolgreich und termingerecht zu beenden. Produktionssicherheit ist in Zeiten immer knapper werdender Ressourcen und ständig kürzer werdenden Produktionszeiträumen ein essentieller Faktor. Eine Fehlproduktion kann sich kein Auftraggeber leisten.
Die mathematischen Grundkenntnisse eines Physikers helfen mir, mich schnell in neue technische Produktionsverfahren einzuarbeiten. Hinzu kommt, dass eine traumhaft-sichere Handhabung der Fototechnik für einen Physiker keine Herausforderung darstellt.



Wie finden Sie die Balance aus Kunst und Technik?

Als Physiker habe ich natürlich meinen Spaß an moderner Fototechnik. Es ist mir aber bewusst, dass die Technik stets nur Mittel zum fotografischen Zweck und niemals Selbstzweck sein sollte. Wenn die Technik als Selbstzweck genügt, verliert die Kunst ihr Existenzrecht. Auch wenn ich mein fotografisches Fachwissen stets aktualisiere, ist es mir viel wichtiger, mein Profil als Künstler zu schärfen und meinen Kunden neue und attraktive Dienstleistungen anbieten zu können. Tatsächlich denke ich lieber und häufiger über neue Projekte und Bildkompositionen als über die neueste Foto-Technik nach.



Wann haben Sie das erste Mal Geld mit der Fotografie verdient ?

Es ist amüsant: alle Welt glaubt immer, ich hätte als Physiker in der deutschen Industrie mein Startkapital für meine Selbstständigkeit als Fotograf verdient. Das Gegenteil ist richtig: mein fotografisches Fachwissen hat mir meine Ausbildung zum Physiker teilfinanziert. Während meiner Diplom- und Doktorarbeit (1992 bis 1998) war ich offiziell mit der Betreuung eines wissenschaftlichen Fotolabors an der Universität Bonn beauftragt. Zu meinen Aufgaben gehörte neben der Organisation das Anfertigen von Fotos für wissenschaftliche Publikationen (Fotos von technischen Anlagen, Konferenzfotos, Mikroskopaufnahmen, das Anfertigen von Reproduktionen etc.) auch die analoge und digitale Bildbearbeitung.



2001 haben Sie Ihre Existenz als Physiker aufgegeben, um die Fotografie fortan beruflich zu betreiben. Haben Sie diese mutige Entscheidung niemals bereut ?

Bisher noch keine Sekunde. Es war vielleicht die beste Entscheidung meines Lebens. Sicher, des Künstlers Leben ist auch nicht immer nur einfach, aber seitdem ich als Fotograf tätig bin, stehe ich "gut geerdet" im Leben. Es ist, als ob ich zum Kern meiner Identität gefunden habe. Glücklicherweise werde ich in meiner Existenz als Künstler von meinen Kunden getragen. Mich erfüllt jeder neue Auftrag stets mit großer Dankbarkeit und Lebensfreude. In diesem Sinne sind meine Erfolge auch immer die Erfolge all jener Menschen, die mich tragen oder getragen haben.



Weshalb wurde die Fotografie nicht schon viel früher zu Ihrem Beruf?

Meine Liebe zur Fotografie habe ich schon in den Tagen meiner Jugend entdeckt, aber erst als erwachsener Mann habe ich die Kraft gefunden, mich zu meiner "Jugendliebe" zu bekennen und es gewagt, meine Berufung zum Künstler auf mich zu nehmen. Alles ist eben auch eine Frage der inneren Reife: in einer Diplomatenfamilie aufgewachsen, habe ich einige Jahre gebraucht, um mich aus dem bürgerlichen Koordinatensystem meines Elternhauses zu lösen. Dessen Wertesystem folgend wollte ich einem "ordentlichen Beruf" mit regelmäßigem Einkommen nachgehen; also studierte ich Physik und betrieb die Fotografie als Autodidakt. Mit der Einsicht, dass die Fotografie eine künstlerische Dienstleistung ist und deshalb zu einer erfolgreichen Gründung einer Künstlerfirma (im umgangssprachlichen Sinne) führen kann, entschloss ich mich zur freiberuflichen Selbständigkeit.



Wie hat die Tatsache, dass Sie in einer Diplomatenfamilie aufgewachsen sind, Ihre Persönlichkeit geprägt?

Belgien, Finnland, Deutschland, Schweden und wieder Deutschland: die ersten beiden Dekaden meines Lebens sind gekennzeichnet durch den häufigen Umzug meines Elternhauses. Während meiner 13 Schuljahre habe ich 6 verschiedene Schulen besucht. Ich musste mich also ständig auf neue Lehrer und Mitschüler und auf die Gepflogenheiten eines Landes einstellen und mir immer wieder einen komplett neuen Freundeskreis aufbauen. Meine Jugend war sehr aufregend und interessant, aber eine sehr harte Lektion musste ich früh begreifen: Abschied ist leider ein sehr schmerzhafter Teil des Lebens. Mein Trauma der mehrfachen sozialen Entwurzelung konnte ich mit fotografischen Mitteln überwinden, indem ich Erinnerungsfotos für mich anfertigte: eine Welt in Bildern ist eine Welt zum Mitnehmen. Mein Leben machte mich zum Fotografen. Das Geniale an einer Erziehung in einem diplomatischen Umfeld ist, dass ich zur "Generation Europa" gehöre und mich als Kosmopolit sehr schnell in neue Umgebungen eingliedern kann: die Unterschiede zwischen den Menschen, ihren Kulturen und unterschiedlichen Lebensentwürfen habe ich tolerieren und schätzen gelernt.



Weshalb sind Sie Ästhet?

Was meine Augen einmal gesehen haben, brennt sich tief und für alle Zeiten in mein visuelles Gedächtnis ein. Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass ich nicht ohne meine Psyche nachhaltig zu beschädigen, in der Lage wäre als Elends- oder Kriegsfotograf zu arbeiten. Als Fotograf kann man entweder versuchen, die Menschheit durch schockierende Fotos wachzurütteln oder eben anstreben, das Herz der Menschen mit ästhetischen Fotos zu öffnen. Mit beiden Ansätzen können Fotos von sehr hoher emotionaler Qualität entstehen. Meine Begabung ist es, ein Ästhet zu sein. Mein Ästhetizismus ist Mittel zum Zweck der visuellen Kommunikation und zugleich Ausdruck meines Respektes gegenüber anderen Menschen. Darüber hinaus habe ich selbst einen unstillbaren Durst nach Schönheit.



Welche gesellschaftliche Bedeutung können ästhetische Fotos haben?

Menschen, die Ästhetizismus belächeln und als naive Haltung abwerten, verkennen die enorme Macht, die von der Ästhetik ausgeht. Diesen Personen sei empfohlen, eine Foto-Ausstellung des weltberühmten Fotografen SEBASTIÃO SALGADO zu besuchen und dabei darauf zu achten, wie still, nachdenklich und emotional berührt die Besucher bei der Ansicht seiner sozialen Dokumentarfotos von biblischer Anmutung, in denen sich emotionale und kompositorische Intelligenz in Perfektion offenbaren, werden. Wenn Ausstellungsräume gleichzeitig mit hunderten von Besuchern "geflutet" sind und man dabei jederzeit eine "fallende Stecknadel" hören kann, dann ist klar, dass Außergewöhnliches passiert: Salgado nutzt seine würdevolle Bildästhetik sehr geschickt als trojanisches Vehikel, um seine Weltkritik in die verschlossenen Herzen der Menschen zu transportieren. Ästhetische Kunst ist etwas zutiefst menschliches: wer durch solche Fotos nicht beeindruckt wird, ist möglicherweise zur Empathie nicht befähigt.


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